Tanz der Vampire - Gib Mücken keine Chance

Die Gemeine Stechmücke, auch als nördliche Hausmücke oder Culex pipiens bekannt, macht ihrem Namen alle Ehre - die kann richtig gemein sein. Und ihre gesamte lästige Verwandtschaft aus der Familie der Stechmücken (Culicidae – mindesteins 100 Arten dieser Sippe gibt es allein in Mitteleuropa) steht ihr in Sachen Heimtücke und Gier in nichts nach. Besonders an lauen Abenden, wenn man sich nach einem langen heißen Tag endlich ohne Schweißausbrüche draußen bewegen kann, greifen die kleinen Blutsauger an. Plötzlich juckt es ganz schrecklich, man hat das dringende Bedürfnis, sich kräftig zu kratzen – doch genau das sollte man nicht tun. Was man dagegen tun sollte, um diesem Treiben Einhalt zu gebieten, erfahren Sie hier.

Warum Stechmücken stechen

Bei Familie Mücke sind die Mädels blutrünstig, während die Jungs brav und genügsam Blütennektar nuckeln. Aber die Damen haben ihre Gründe dafür: Damit es Nachwuchs gibt, Eier entstehen und wachsen können, brauchen sie unter anderem das Blut-Eiweiß und nur deshalb stechen sie zu. Was tun Mütter nicht alles für ihre Kinder!

Zum Anzapfen benutzt die Mücken-Mutti in spe keinen Stachel, sondern einen Rüssel, mit dem sie die Haut nur sanft anritzt. Die Inhaltsstoffe des Schnaken-Speichels hemmen zum einen die Blutgerinnung (damit die „Quelle“ nicht vorzeitig versiegt) zum anderen wird die Einstichstelle betäubt. Das Weibchen hat dadurch genug Zeit, um sich gütlich zu tun. Meist erst nachdem es gesättigt entfleucht ist, reagiert unser Körper mit der Ausschüttung von Histaminen auf die Attacke und es kommt zu den bekannten Symptomen wie Schwellung, Rötung und Juckreiz.

Vorbeugen

Sinnvoll ist es, dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die Stechmücken Feuchtigkeit lieben (schon stehendes Wasser in Regentonnen, Gießkannen oder kleinen Pfützen genügt ihnen als Brutstätte), dass sie bevorzugt in der Abenddämmerung auf Jagd gehen und uns Menschen in dunkler Kleidung eher zum Anbeißen finden als in heller. Je weniger Haut wir zeigen, umso weniger verlockend sind wir für die Blutsauger (sie können unseren Geruch schlechter wahrnehmen und haben weniger Angriffsfläche).

Fenstergitter, Vorhänge oder Moskitonetze über dem Bett sind bewährte Methoden, um den ungebetenen Gästen den Zutritt zu verwehren. Den Duft von Zitrone, Eukalyptus, Rosmarin, Zeder, Lavendel und Nelken sollen die kleinen Vampire ebenfalls nicht mögen – manche Zeitgenossen dekorieren aus diesem Grund Zitronenscheiben mit Gewürznelken und verteilen sie in den Räumen.

Eine gute und praktische Methode, den Angreifern aus der Luft den Appetit zu verderben, sind Repellents (lat. repellere = abwehren, zurückstoßen) Diese Anti-Mücken-Sprays sind für den Menschen unschädlich und finden in jeder Tasche Platz, um bei Bedarf zur Verfügung zu stehen. Wir unterstützen Sie gern bei der Auswahl des geeigneten Produktes und informieren über die richtige Anwendung.

Im Falle eines Mückenstiches

Wie eingangs bereits erwähnt: auf keinen Fall kratzen! Dadurch vergrößern wir die Mini-Wunde, Bakterien (vielleicht lauern sie unter den eigenen Nägeln?) können leichter eintreten und der Stich entzündet sich. Besser ist es, die Wärme-Kälte-Behandlung durchzuführen: Erst etwas relativ heißes (Teelöffel) auf die Einstichstelle drücken, dadurch können entzündungsprovozierende Proteine aus dem Mückenspeichel unschädlich gemacht werden – anschließend kühlen. Wasser oder auch Quark eignen sich dazu, bei der Verwendung von Eiswürfeln diese nie direkt auf die Haut legen, sondern in ein Tuch wickeln. Die Kälte lindert den Juckreiz.

Da Schwellung, Rötung und Juckreiz durch unsere körpereigene Histamin-Ausschüttung gefördert werden, enthalten spezielle Produkte (z.B. kühlende Gele oder Roll-On-Stifte) zur Behandlung von Insektenstichen Antihistaminika, dadurch tritt der lindernde Effekt schnell ein. Teils sorgen pflegende Inhaltsstoffe dafür, dass die Haut sich nach dem Stich schnell wieder erholt und beruhigt. Im Falle eines Falles ist es nützlich, so ein Mittel parat zu haben.

 

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